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„JU vor Ort“

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An diesem Montag besuchte die Junge Union das Capitol Offenbach, die Geschäftsführerin Birgit von Hellborn führte die Jungpolitiker durch die ehemalige Synagoge und stand Rede und Antwort.
Die JUler bekamen die Chance einen Blick hinter die Kulissen des städtischen Bühnenbetriebs zu werfen: Backstagebereich, Cateringarea, Technik und Garderoben, in welchen Künstler wie Tim Bendzko aufgetreten sind.

Das denkmalgeschützte neoklassizistische Kultur- und Veranstaltungszentrum von 1916 wird durch die Capitol Theater GmbH Offenbach betrieben und bietet bis zu 1.800 Personen Platz. Genutzt wird es primär für öffentliche Veranstaltungen wie Konzerte und private Firmenfeiern. „Gerade wegen der historischen Bedeutung des Gebäudes als Synagoge, legen wir Wert darauf uns bewusst zu machen, welche Veranstaltungen zu uns im Capitol passen“, erklärt Frau von Hellborn, die seit 2001 die Chefin von Capitol und Stadthalle in Offenbach ist. Beide Häuser beherbergen zusammen rund 180-200 Veranstaltungen mit ca. 170.000 Besuchern im Jahr.

Von Hellborn betont den Mehrwert, den die Veranstaltungsorte für die Stadt bringen. Nicht nur durch die kulturelle Bereicherung des städtischen Lebens, sondern auch durch die indirekte Wertschöpfungskette durch die Veranstaltungsbesucher u.a. durch Hotelübernachtungen, Essen und PR. „Besonders stolz sind wir, seit 2005 die Neue Philharmonie Frankfurt mit der Classic Lounge im Capitol zu beheimaten“, so die Geschäftsführerin.

Darüber hinaus fungieren die städtischen Betriebe als Ausbildungsbetrieb, in technischen und veranstaltungskaufmännischen Berufen. Momentan sind drei Azubis dort beschäftigt, zusätzlich gibt es lediglich acht Vollzeitkräfte für beide Bühnen. „Wenn man sich den Umfang der Arbeit, die durch beide Häuser entsteht, vor Augen führt, ist es erstaunlich, dass diese von nur acht Beschäftigten geleistet wird. Hier zeigt sich wie erfolgreiches und effizientes Arbeiten zusammenfallen“, kommentiert Neele Schauer aus dem Vorstand der Jungen Union.
Nach ihren drei Wünschen an die Stadtpolitik gefragt, antwortet von Hellborn den Mitgliedern der Jungen Union: mehr Wertschätzung, mehr Unterstützung und Verständnis für die Parkplatzsituation (Pläne den Mainparkplatz umzufunktionieren, würden dem Capitol die Parkplatzmöglichkeiten in nächster Umgebung entziehen) und Busverbindungen zu den Veranstaltungszeiten.

„Wir bedanken uns für die informative Führung und die umfangreiche Beantwortung aller Fragen. Es war eine insgesamt sehr gelungene Veranstaltung und wir freuen uns die Anregungen von Frau von Hellborn mit in die Stadtpolitik zu nehmen. Mit nunmehr vier jungen Abgeordneten ist das der richtige Zeitpunkt unsere Anliegen zu vertreten“, schließt Neele Schauer von der JU Offenbach ab.

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